FAQ
Häufige Fragen
Antworten zu Auswahl, Installation, Inbetriebnahme, Schnittstellen und Fehlersuche.
Allgemein #
Was macht der Smart-Meter-Adapter genau?
Ihr Stromzähler besitzt eine sogenannte Kundenschnittstelle. Über sie gibt der Zähler Ihre Verbrauchsdaten heraus – allerdings verschlüsselt und in einem Format, mit dem kein handelsübliches Gerät etwas anfangen kann.
Der Smart-Meter-Adapter wird an diese Schnittstelle gesteckt, entschlüsselt die Daten im Gerät und stellt sie in Ihrem WLAN bereit: als Dashboard im Browser, als JSON-API, per MQTT und über Modbus TCP.
Welche Werte bekomme ich?
Standardmäßig die vier zentralen Kennzahlen als OBIS-Werte:
1-0:1.8.0– Wirkenergie Bezug, Zählerstand1-0:2.8.0– Wirkenergie Lieferung, Zählerstand1-0:1.7.0– momentane Wirkleistung Bezug1-0:2.7.0– momentane Wirkleistung Lieferung
Über Modbus TCP kommen je nach Zähler weitere Werte dazu, etwa die Ströme der einzelnen Phasen.
Wichtig: Welche Werte tatsächlich ankommen, hängt vom Zählertyp und vom Netzbetreiber ab. Es werden nur die Daten befüllt, die der Zähler auch herausgibt.
Gehen meine Verbrauchsdaten in eine Cloud?
Nein. Der Adapter baut von sich aus keine Verbindung ins Internet auf. Er arbeitet ausschließlich lokal in Ihrem Netzwerk, und die Entschlüsselung passiert im Gerät selbst.
Wenn Sie die Daten an einen externen Dienst schicken wollen, müssen Sie das ausdrücklich selbst einrichten – etwa, indem Sie als MQTT-Broker einen Server im Internet angeben.
Speichert der Adapter meine Verbrauchswerte?
Nein. Im Gerät werden keine Verbrauchswerte gespeichert. Der Adapter reicht die Messwerte durch – was Sie nicht abholen oder selbst wegschreiben, ist weg.
Für eine Historie brauchen Sie ein System, das die Werte entgegennimmt und ablegt, etwa eine Datenbank hinter Ihrem MQTT-Broker.
Wie viele Geräte können gleichzeitig zugreifen?
Maximal drei gleichzeitige Verbindungen. Wollen weitere Clients zugreifen, ist eine neue Anmeldung nötig.
Wenn Sie die Daten an vielen Stellen brauchen, ist MQTT der bessere Weg: Der Adapter schickt die Werte an Ihren Broker, und beliebig viele Clients hängen sich an den Broker statt an den Adapter.
Wie viel Strom verbraucht der Adapter?
Typisch 1 Watt, abhängig von der WLAN-Signalstärke. Das sind bei Dauerbetrieb rund 9 kWh im Jahr.
Kauf & Varianten #
Welche Variante brauche ich?
Das hängt allein von Ihrem Zähler ab, nicht von Ihren Wünschen:
- Variante MBUS – für Zähler mit M-Bus-Schnittstelle und für Zähler, die per Wireless M-Bus funken.
- Variante UART – für Zähler mit serieller Kundenschnittstelle, je nach Hersteller als DSMR, P1 oder HAN bezeichnet.
- Variante UART + IR-Lesekopf – für Zähler, die ihre Daten nur optisch ausgeben. Der Lesekopf ist nach IEC 62056-21 genormt.
Der Zähler-Assistent nimmt Ihnen die Entscheidung ab: Netzbetreiber und Zählermodell wählen, fertig.
Wie erkenne ich, welche Variante ich bereits habe?
Nur am Typenschild. Äußerlich sind die beiden Varianten identisch – der Unterschied steckt in der Schnittstellenplatine im Inneren.
Welches Kabel brauche ich – RJ12 oder RJ45?
Sie müssen sich nicht entscheiden: Beide Kabel liegen jedem Adapter bei. Die meisten Zähler nutzen RJ12, einige – etwa die Kamstrup-Geräte – RJ45.
Wenn Sie ein Fremdkabel verwenden wollen, gelten zwei Einschränkungen: Es muss eine gespiegelte Pinbelegung haben, und es darf höchstens 3 Meter lang sein.
Ist der IR-Lesekopf nach IEC 62056-21 genormt?
Ja. Der IR-Lesekopf entspricht der Norm IEC 62056-21 – der internationalen Norm für die optische Schnittstelle an Elektrizitätszählern. Sie legt Abmessungen, Position der Magnethalterung und die optische Übertragung fest.
Damit passt der Lesekopf mechanisch auf die genormte optische Schnittstelle praktisch aller Smart Meter, unabhängig vom Hersteller. Der Kopf ist Ø 32 mm groß, 24 mm hoch und haftet magnetisch am Zähler.
Ob Ihr Zähler tatsächlich über die optische Schnittstelle ausgelesen wird oder über M-Bus beziehungsweise DSMR, sagt Ihnen der Zähler-Assistent.
Mein Zähler steht nicht in der Liste. Was jetzt?
Schreiben Sie uns Netzbetreiber und Typenbezeichnung – beides steht auf dem Typenschild an der Vorderseite des Zählers. Wir prüfen, ob das Gerät bereits läuft oder aufgenommen werden kann.
Neue Zähler kommen laufend dazu; die Unterstützung wird per Firmware-Update nachgereicht. Für Unternehmen, die eine bestimmte Zählerunterstützung brauchen, bieten wir die Integration eines neuen Smart Meters als Festpreisleistung an.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Der Adapter, die Anschlusskabel RJ12 und RJ45, ein USB-C-Kabel zur Stromversorgung, die abnehmbare WLAN-Antenne, ein Hutschienen-Clip und ein doppelseitiges Klebepad.
Der IR-Lesekopf wird separat bestellt und kommt mit Magnethalterung und eigenem RJ12-Kabel.
Installation #
Brauche ich einen Elektriker?
In der Regel nicht. Der Adapter wird an die frei zugängliche Kundenschnittstelle gesteckt; ein Eingriff in die Elektroinstallation findet nicht statt.
Sollte die Kundenschnittstelle Ihres Zählers hinter einem plombierten Klemmendeckel liegen, wenden Sie sich an Ihren Netzbetreiber – Plomben dürfen nur von dessen Personal geöffnet werden.
Wie wird der Adapter montiert?
Auf drei Arten: auf einer Standard-Hutschiene mit dem beiliegenden Clip, an der Wand, oder mit dem doppelseitigen Klebepad. Der Adapter ist nur eine Teilungseinheit breit und passt damit in praktisch jeden Verteiler.
Achten Sie darauf, dass der Adapter im Innenbereich bleibt – die Schutzart ist IP20.
Brauche ich eine USB-Stromversorgung?
Das hängt von der Schnittstelle ab:
- Infrarot: USB ist zwingend erforderlich. Der Lesekopf hat keine eigene Versorgung.
- Wireless M-Bus: USB wird empfohlen.
- M-Bus: Manche Zähler versorgen den Adapter über die Schnittstelle, garantiert ist das nicht. Bei Aussetzern oder Neustarts schließen Sie USB an.
- DSMR: Viele Zähler führen die Versorgung auf der Schnittstelle mit. Ist das nicht der Fall, brauchen Sie USB.
Immer nötig ist USB während eines Firmware-Updates.
Wie bringe ich den IR-Lesekopf richtig an?
Der Lesekopf haftet magnetisch auf der optischen Schnittstelle des Zählers – die Halterung entspricht der Norm IEC 62056-21 und passt damit auf praktisch jeden Smart Meter. Zwei Dinge sind entscheidend:
- Das Kabel muss nach unten abgehen.
- Der Lesekopf muss gerade auf dem Zähler sitzen, nicht verkantet.
Vorsicht: Der Magnet ist kräftig. Bringen Sie den Kopf behutsam an, um Quetschungen zu vermeiden.
Der Wireless-M-Bus-Empfang ist schlecht. Was hilft?
Die Einbaulage beeinflusst den Empfang deutlich. Stellen Sie den Adapter möglichst nah am Zähler auf und versorgen Sie ihn per USB.
Mauern und vor allem metallische Verteilerschränke dämpfen das Funksignal stark. Wenn der Adapter im geschlossenen Blechschrank sitzt, ist das meist die Ursache.
Inbetriebnahme #
Wie richte ich den Adapter ein?
Nach dem Anstecken leuchtet die Status-LED dauerhaft blau – das Gerät ist bereit für eine direkte Verbindung.
- Verbinden Sie Smartphone, Tablet oder Notebook mit dem WLAN des Adapters. Es heißt
energiegefolgt von der Seriennummer; der genaue Name steht auf dem seitlichen Etikett. - Das Passwort lautet
energie1. - Die Einrichtungsseite öffnet sich automatisch. Falls nicht, rufen Sie
http://192.168.100.1auf. - Der Assistent führt Sie durch Administrator-Passwort, Zählerauswahl, Zählerschlüssel und WLAN-Einstellungen.
Die Einrichtungsseite öffnet sich nicht automatisch.
Rufen Sie die Seite von Hand auf: http://192.168.100.1.
Wenn schon der Verbindungsaufbau zum WLAN des Adapters scheitert, hilft es häufig, die mobile Datenverbindung am Endgerät zu deaktivieren. Smartphones wechseln sonst zurück ins Mobilfunknetz, sobald sie merken, dass das WLAN keinen Internetzugang hat.
Wie erreiche ich den Adapter nach der Einrichtung?
Nach Abschluss des Assistenten verbindet sich der Adapter mit Ihrem WLAN und versucht, Sie automatisch auf die neue Adresse weiterzuleiten. Dafür müssen Sie Ihr Endgerät vom energie-WLAN trennen und mit Ihrem eigenen WLAN verbinden.
Klappt die Weiterleitung nicht, erreichen Sie das Gerät über http://sma.local – das funktioniert bei Apple-Geräten und teilweise unter Windows – oder direkt über seine IP-Adresse.
Tipp: Notieren Sie sich die IP-Adresse bereits während der Einrichtung. Alternativ vergeben Sie in Ihrem Router eine feste Adresse für den Adapter.
Ich kenne die IP-Adresse nicht mehr.
Drücken Sie den Taster am Gerät kurz, bis zu 3 Sekunden. Der Access Point wird wieder aktiviert, die LED leuchtet blau, und Sie können sich wie bei der Ersteinrichtung direkt verbinden.
Gibt es ein Standard-Administrator-Passwort?
Nein. Das Administrator-Passwort wird bei der Ersteinrichtung von Ihnen vergeben – es gibt kein Werkspasswort.
Haben Sie es vergessen, hilft nur ein Reset auf Werkseinstellungen: Taster mindestens 10 Sekunden halten. Dabei werden alle Einstellungen und Zählerdaten gelöscht, Sie müssen also auch den Zählerschlüssel erneut eingeben.
Kann ich den Zugriff auf HTTPS beschränken?
Ja. Bei der Einrichtung und später unter Sicherheit wählen Sie, ob der Zugriff nur über HTTPS oder auch über HTTP erlaubt ist.
Zählerschlüssel #
Woher bekomme ich den Zählerschlüssel?
Vom Netzbetreiber. Der Schlüssel – je nach Netzbetreiber auch Kundenschlüssel, Datenschlüssel oder schlicht Key genannt – ist für jeden Zähler einzigartig und wird kostenlos herausgegeben.
In der Regel fordern Sie ihn im Kundenportal Ihres Netzbetreibers an oder wenden sich an dessen Kundenservice. Halten Sie Zählpunktnummer und Zählernummer bereit.
Ohne diesen Schlüssel kann der Adapter die Daten des Zählers nicht entschlüsseln.
Die Verbindungsprüfung meldet „Entschlüsselungsfehler – falscher Key?“
Der eingegebene Zählerschlüssel passt nicht zum Zähler. Gehen Sie mit Zurück einen Schritt zurück und geben Sie ihn erneut ein.
Tippen Sie den Schlüssel nach Möglichkeit nicht ab, sondern kopieren Sie ihn und fügen Sie ihn ein. Verwechslungen zwischen 0 und O oder 1 und l sind die mit Abstand häufigste Ursache.
Prüfen Sie außerdem, ob der Schlüssel wirklich zu diesem Zähler gehört – bei mehreren Zählpunkten werden die Schlüssel leicht vertauscht.
Die Verbindungsprüfung dauert sehr lange.
Das ist normal. Typischerweise ist die Prüfung nach etwa 5 Sekunden erledigt, je nach Zählertyp kann sie aber bis zu 5 Minuten dauern – der Adapter wartet dabei auf das nächste Datentelegramm des Zählers.
Kann ich den Adapter ohne Zähler ausprobieren?
Ja. In der Zählerauswahl gibt es einen Simulator-Modus. Dabei ist kein Zählerschlüssel einzugeben, und Sie können Dashboard und Schnittstellen mit erzeugten Werten testen – praktisch, um eine Integration zu bauen, bevor der Zähler erreichbar ist.
Status-LED & Taster #
Die LED leuchtet dauerhaft rot.
Rot bedeutet einen von zwei Fehlern: Der Adapter empfängt keine Daten vom Zähler, oder die WLAN-Verbindung schlägt fehl.
Prüfen Sie der Reihe nach: Sitzt das Kabel fest in der richtigen Buchse? Ist der eingestellte Zählertyp korrekt? Ist das WLAN-Passwort noch gültig, und reicht das Signal bis zum Verteiler?
Ist der Adapter über das WLAN erreichbar, zeigen die Zähler meter_valid_package_cnt und meter_invalid_package_cnt unter /api/sma/status.json, ob überhaupt Telegramme ankommen.
Die LED leuchtet türkis.
Das Gerät befindet sich im Wiederherstellungsmodus. Das passiert typischerweise, wenn ein Firmware-Update unterbrochen wurde.
Schließen Sie das Gerät per USB an und lassen Sie es angeschlossen. Kommen Sie nicht weiter, melden Sie sich bei uns.
Die LED blinkt nicht, obwohl Daten ankommen.
Bei Wireless M-Bus ist das so vorgesehen: Die LED blinkt bei Datenempfang nicht, sondern leuchtet dauerhaft grün. Bei allen anderen Schnittstellen quittiert ein kurzes Blinken jedes empfangene Datenpaket.
Wie setze ich den Adapter zurück?
Zwei Wege:
- Taster am Gerät mindestens 10 Sekunden halten. Die LED leuchtet 2 Sekunden rot, dann ist zurückgesetzt.
- In der Weboberfläche unter System die Werkseinstellungen wiederherstellen.
In beiden Fällen werden alle Einstellungen und Zählerdaten gelöscht.
Daten & Schnittstellen #
Wie rufe ich die Daten über die JSON-API ab?
Zwei Endpunkte stehen bereit:
https://<IP>/api/data/measurement.json– aktuelle Messwertehttps://<IP>/api/sma/status.json– Gerätestatus und Diagnose
Im Header muss ein Authorization-Token mitgesendet werden. Den Token erzeugen und kopieren Sie in der Weboberfläche unter API → JSON; dort ist auch eine Beispielabfrage hinterlegt.
Die Antwort ist nach OBIS-Kennzahlen geschlüsselt, jeder Wert mit Zeitstempel. Details und ein vollständiges Beispiel finden Sie in der Schnittstellendokumentation.
Wie richte ich MQTT ein?
Der Adapter ist ein MQTT-Client: Sie geben Ihren eigenen Broker an, und der Adapter publiziert die Zählerdaten als JSON auf ein von Ihnen gewähltes Topic.
Die Einstellungen finden Sie in der Weboberfläche unter API → MQTT. Dort aktivieren Sie die Schnittstelle und tragen Broker, Topic und Zugangsdaten ein.
Der Adapter bringt keinen eigenen Broker mit. Wenn Sie noch keinen betreiben, ist Mosquitto auf einem beliebigen Rechner im Heimnetz der übliche Einstieg.
Die Modbus-Registeradressen stimmen nicht mit der SunSpec-Spezifikation überein.
Sie müssen einen Offset von 69 addieren. Die Register 0 bis 69 sind für einen Header reserviert, „Position 1“ aus der SunSpec-Spezifikation liegt daher auf Register 70.
Beispiele:
- Register 73–75: Strom der Phasen L1, L2, L3
- Register 76: Skalierung des Stroms (Standard −3, also 10⁻³)
- Register 109–110: Wirkenergie Lieferung
- Register 116–117: Wirkenergie Bezug
Meine Modbus-Werte sind um Zehnerpotenzen daneben.
Die Registerwerte sind skaliert, und der Skalierungsfaktor steht in einem eigenen Register. Jedem Abschnitt ist eine Skalierung zugeordnet, etwa „AC Voltage Scale Factor“.
Für den Strom ist der Standardwert −3, die Rohwerte sind also in Milliampere. Lesen Sie den Faktor aus, statt ihn anzunehmen – er kann je nach Zähler abweichen.
Einige Werte sind immer null oder fehlen ganz.
Es werden nur die Daten befüllt, die der Zähler tatsächlich zur Verfügung stellt. Welche Werte das sind, hängt vom Zählertyp und vom Netzbetreiber ab – viele Zähler liefern etwa keine Werte je Phase.
Im Dashboard bleiben fehlende Punkte im Diagramm einfach leer; das ist kein Fehler des Adapters.
Im Diagramm fehlen einzelne Messpunkte.
Die Messwerte werden als Punkte dargestellt und dazwischen interpoliert. Stehen wegen Verbindungsproblemen keine aktuellen Werte zur Verfügung, wird auch kein Punkt gezeichnet.
Häufen sich die Lücken, prüfen Sie WLAN-Signalstärke und Stromversorgung – bei M-Bus ist eine grenzwertige Versorgung über den Zähler eine typische Ursache.
Integrationen #
Funktioniert der Adapter mit Home Assistant?
Ja – über die offenen Schnittstellen, nicht über eine eigene Integration. Es gibt drei Wege:
- MQTT ist der bequemste: Adapter auf Ihren Broker zeigen lassen, in Home Assistant MQTT-Sensoren auf das Topic legen.
- REST über
/api/data/measurement.jsonmit dem Authorization-Token. - Modbus TCP, wenn Sie ohnehin Modbus-Geräte einbinden.
Hinweis: Wir liefern keine fertige Home-Assistant-Integration mit und haben die Beispiele nicht in allen Konstellationen getestet. Rückmeldungen sind willkommen.
Was ist mit ioBroker, openHAB, Node-RED oder evcc?
Alle diese Systeme sprechen MQTT, HTTP oder Modbus TCP – damit lässt sich der Adapter anbinden. Eine speziell auf eines dieser Systeme zugeschnittene Integration liefern wir nicht mit.
Für Unternehmen, die eine bestimmte Plattform sauber angebunden haben wollen, bieten wir die Integration in Ihr MQTT-System als Festpreisleistung an – inklusive Topic-Struktur, Payload-Format und Auto-Discovery nach Ihrer Vorgabe.
Kann ich den Adapter für Überschussladen oder PV-Steuerung nutzen?
Das ist ein typischer Anwendungsfall: Der Adapter liefert Bezug und Lieferung sekundennah, was für eine Überschussregelung meist genügt.
Für Wechselrichter und Gebäudetechnik ist Modbus TCP oft der direkteste Weg, weil viele Geräte SunSpec-Register nativ lesen können.
Beachten Sie, dass die Aktualisierungsrate vom Zähler vorgegeben wird, nicht vom Adapter. Wie schnell Werte nachkommen, unterscheidet sich je nach Zählertyp und Netzbetreiber.
Open-CPU #
Was ist die Open-CPU-Variante?
Dasselbe Gerät, aber ohne unsere Firmware-Bindung: Auf dem Adapter sitzt ein ESP32-S2, den Sie selbst programmieren. Gehäuse, Netzteil, Antenne, Zählerschnittstelle, CE-Kennzeichnung und Hutschienenmontage sind erledigt – Sie schreiben nur noch die Firmware.
Die Pinbelegung des Erweiterungssteckers und die Erkennung der Schnittstellenplatinen sind auf der Open-CPU-Seite offengelegt.
Brauche ich für Open-CPU ein NDA oder eine Lizenz?
Nein. Kein NDA, keine Lizenzgebühr, keine Registrierung und kein Aufpreis gegenüber der Secured-Variante. Sie kaufen Hardware und tun damit, was Sie wollen.
Können Sie unsere Firmware ab Werk aufspielen?
Ja. Wir spielen Ihr Firmware-Image bereits im Werk auf, spielen gerätespezifische Daten wie Seriennummern oder Zertifikate ein und prüfen jedes Gerät nach Ihrem Testablauf.
Der Preis beträgt 200 € einmalig zuzüglich 5 € pro Gerät, jeweils netto. Sie buchen die Leistung direkt im Business-Formular mit.
Wie erkenne ich in eigener Firmware, welche Schnittstellenplatine steckt?
Über das Signal DETECT. Jede Erweiterungsplatine trägt einen eigenen Pulldown-Widerstand; der gemessene ADC-Wert identifiziert sie eindeutig:
- 2258 (0,30 V, 10 kΩ) – MBUS
- 3526 (0,43 V, 15 kΩ) – WMBUS
- 6718 (0,82 V, 33 kΩ) – P1 / IR
Firmware & Updates #
Wie aktualisiere ich die Firmware?
Zwei Wege, je nach Zustand des Geräts:
- Noch nicht eingerichtet: direkt im Einrichtungsassistenten. Das ist der übliche Weg, um Unterstützung für weitere Zähler nachzurüsten.
- Bereits eingerichtet: in der Weboberfläche unter System.
Während des Updates ist eine USB-Stromversorgung zwingend erforderlich. Trennen Sie das Gerät währenddessen nicht von der Versorgung – das kann das Gerät zerstören.
Kann ich beliebige Firmware aufspielen?
Auf der Secured-Variante nicht: Sie akzeptiert ausschließlich gültig signierte Firmware-Images.
Wenn Sie eigene Software auf dem Gerät laufen lassen wollen, ist die Open-CPU-Variante der richtige Weg. Sie kostet dasselbe und ist ohne NDA erhältlich.
Mein Zähler taucht in der Zählerauswahl nicht auf.
Die Auswahl ist standardmäßig auf die Zähler beschränkt, die Ihre Adaptervariante bedienen kann. Steht Ihr Zähler dort nicht, prüfen Sie zuerst, ob Sie die richtige Variante haben – das steht auf dem Typenschild.
Ist die Variante richtig, hilft meist ein Firmware-Update: Neue Zähler werden über Updates nachgereicht, und im Einrichtungsassistenten lässt sich die Firmware auch vor der Konfiguration aktualisieren.
Bestellung #
Wie bestelle ich als Privatperson?
Einzelstücke laufen über Amazon – mit Amazon-Versand und Amazon-Rückgabe. Die Links finden Sie unter Kaufen.
Solange die Amazon-Listings noch nicht freigeschaltet sind, nehmen wir Ihre Bestellung gerne direkt per E-Mail entgegen.
Ab welcher Menge gelten Business-Konditionen?
Ab 25 Stück insgesamt, gerechnet über alle Artikel zusammen. Stellen Sie Ihre Mengen im Business-Formular zusammen und fordern Sie ein Angebot an – Sie sehen die Nettosumme sofort.
Für größere Stückzahlen oder wiederkehrende Abrufe sprechen Sie uns direkt an.
Wie lange dauert die Lieferung?
Bei Amazon-Bestellungen gelten die dort angegebenen Lieferzeiten. Bei Geschäftskunden hängt die Lieferzeit von Stückzahl und gewünschter Anpassung ab – die genaue Zusage steht in unserem Angebot.
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